Rettung naht…

Auf zur Rettungsaktion. Dem Kollegen ist da ein Missgeschick passiert :D Sein iPhone ist ihm aufgrund eines Grüntee-Unfalls auf dem Schreibtisch etwas feucht geworden. Gottseidank ist das “nur” ein Wasserschaden. Mit Milch oder Zucker im Tee hätte es wahrscheinlich vergessen können. So wird das iPhoen erst einmal trockengelegt. Anschließend geht es dann zur Smartphone Reparatur. Wichtig bei Wasserschäden ist, das Gerät schnellstmöglich auszuschalten und es vorsichtig trockenzulegen – also nicht auf der Heizung oder mit einem Fön. Der Profi guckt dann mal rein, was noch zu retten ist… Neben den Feuchtigskeitssensoren bei vielen Smartphones kann es immer noch zu einem nicht reparabeln Schaden kommen. Aber natürlich kann man auch Glück haben und kommt glimpflich davon. Mein “Thirsty Bag” nimmt nun erst einmal alle Feuchtigkeit auf.

Trauriges Thema…

Vor kurzem kamen wir im Freundeskreis auf das traurige Thema “was ist, wenn euer Haustier stirbt”. Darauf gekommen sind wir mehr oder weniger aus einem viel positiveren Gedankengang heraus, denn wir haben uns unterhalten, wie viel Freude ein Tier macht. Doch was ist, wenn der kleine vierbeinige Partner irgendwann einmal nicht mehr da ist…

Ich selbst bin von klein auf mit Haustieren aufgewachsen. Bis Mitte 20 waren das ausschließlich Katzen. Und sie haben eigentlich alle ein sehr ansehnliches hohes Alter erreicht. Dennoch musste ich leider Gottes über die Jahre schon viel zu oft Abschied für immer nehmen. Für uns war es damals selbstverständlich, das unsere Haustiere ein Grab in der Nähe bekamen, zumeist in unserem Garten. Rechtlich ist das unter bestimmten Bedingungen erlaubt und ich muss sagen, die Alternative eines Tierfriedhofs fand ich immer merkwürdig. Mag auch an meiner früheren Affinität zu Stephen King liegen ;) Egal. Meine Freundin konnte das gar nicht nachvollziehen, warum man seinem geliebten Haustier nicht die gleiche Ehre erweist wie einem geliebten Menschen. Ein Friedhof sei doch ein schönes Ritual (!). Meiner Meinung nach sieht die Realität da aber anders aus, aber lassen wir das.

GrabplatteTrotzdem wollte ich es nun mal genauer wissen und bin mit ihr zu dem Tierfriedhof gefahren, zu dem ihre Familie schon seit langen Jahren fährt. Und ich muss sagen, meine Meinung wurde eigentlich nur bestätigt, es war doch ganz schön merkwürdig. Klar, ich habe auch keinerlei Bezugspunkte zu den Tieren, Familien und Geschichten dort, aber es war einfach nur irritierend, mit welchen Ritualen sich Menschen “belasten”.

Nach unserem Besuch dort war meine Freundin überzeugt, die drei Grabstätten die sie mit ihrer Familie dort unterhält, in Zukunft auch mit einem schönen Gedenkstein zu schmücken. Also für ein älteres Grab sollte nochmal etwa passieren. Damals hatten ihre Eltern aus Kostengründen verzichtet – aber wozu gibt es das Internet ;) Kurz gegooglet und schon hatten wir ein paar vierversprechende und günstige Angebote. Entschieden hat sie sich letztendlich für ein Unternehmen in der Nähe von Herford. Die bieten nicht nur Grabsteine günstig an, sie haben auch ein ordentliches Servicepaket mit Beratungen für die Gestaltung usw. Ich bin gespannt, wenn die ersten Entwürfe kommen und was sie sich letztendlich aussucht. Es soll nicht zu kitschig werden.

#pimpyournails

P2, die Eigenmarke von DM, hat einen neuen UV-Lack rausgegeben. Da dieser irgendwie nicht ganz so haltbar bei mir ist musste ich ihn mit einem P2 Sandlack pimpen um ein paar Schäden zu übertünchen ;)

sevDesk: Online-Bürosoftware im Test

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Auch als Selbstständiger, Freiberufler oder Einzelunternehmer benötigt man eine ganze Reihe an möglichst spezialisierter Bürosoftware, um seine Kunden, Aufträge und Rechnungen zu verwalten. Einiges kann man zwar mittlerweile sehr gut outsourcen, anderes sollte aber besser vom Unternehmer selbst erledigt werden.

Onlinetools und Dienste sind da eine willkommene Hilfe. Ich schaue mich regelmäßig nach Neuerungen um und halte gern Ausschau nach Anwendungen, die im Web komplett online unkompliziert angeboten werden. Ein Rechnungsprogramm in der Art habe ich nun mit dem in der Basisversion kostenlosen sevDesk gefunden. Bislang habe ich zumeist Programme auf dem Mac verwendet, mit denen ich Rechnungen oder Angebote schreiben kann, beispielsweise Bill von Moapp. Allerdings erfordert es meine Arbeitsweise immer öfter, nicht nur von einem Rechner und im Team auf Angebote und Rechnungen zugreifen zu müssen / können. Wenn das Programm dann auf meinem persönlichen Rechner liegt, ist das nicht so einfach. Aber auch noch lange kein Grund, auf die Vorteile von speziellen Faktura-Apps zu verzichten – einige haben mir schon ans Herz gelegt, solche Dokumente einfach mit Google Docs zu verwalten. Das ist natürlich nicht so einfach, denn Rechnungen sollten nicht einfach nachträglich veränderbar sein um für die Buchhaltung nach allen Regeln der Kunst erstellt zu werden… Also fällt so etwas raus. SevDesk dagegen hat mehrere Vorteile: es ist ein modulares System, bei dem ich im Monatsabo buchen kann, wann ich gerade benötige. Man kann beispielsweise Benutzer hinzufügen und den Online-Dokumentenspeicher erweitern.

Ab der Standard XL-Version (knapp 17 Euro im Monat) ist übrigens auch eine Anwendung für Lagerverwaltung mit im Preis inbegriffen und zahlreiche praktische Anpassungsmöglichkeiten (eigenes Briefpapier, Post-Schnittstelle, etc.) dabei.

Für mich außerdem ein wichtiges Argument: Das Unternehmen sitzt in Deutschland, die AGB sind verständlich und die Preisstruktur transparent. Auch die Server stehen in Deutschland. Das Unternehmen nutzt den Service des TÜV zertifizierten Rechenzentrums von Host-Europe in Köln. Dazu kann man das Tool jederzeit kündigen, es gibt keine Knebbelverträge oder Laufzeiten. Man bucht solang und das, was man gerade benötigt. Lobenswert – ich werd es für mich austesten.