Oh mein Gott!

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Jetzt ist es soweit:
Menschen kommen auf diese Seite indem sie nach ANGELA googeln. Dabei vermeide ich doch ihren Namen und schreibe immer nur Frau Dr., auch um weiteren Unterlassungsklagen zu umgehen.

Ich glaube ich muss mich absetzten. Aufhören. Wegrennen.

Überlegung

Darf man dazu aufrufen, sich aus Protest gegen die erweiterte Datenerfassung im deutschen Ausweispapieren sich keinen regulären Reisepass/Personalausweis mehr ausstellen zu lassen? Darf man seine Fingerabdrücke unkenntlich machen? Darf man sich beim Passfoto schießen Bonbons in die Backen stopfen und die Lippen extrem größer schminken? Darf man seinen Ausweis in die Mikrowelle stecken und darf man andere dazu ermuntern?

Neue Ideen sind willkommen …

Sucht doch mal lieber was anderes hier

statt:

Sch�ne St�dte
Was ist Schwarz rot gold und wo kommt es her?
Sorry, we are closed
wortliste
itunes g�ltige podcast url
Kayla Kleevage
brecht
Sophie Rois
zitat Emmy Hennings

würde ich mich freuen, wenn ich über diese Suche zu mir kommen würdet:

hochwertiger Blogcontent
intelligente Blondine
Frau Merkel ist der Beste
hübsche Bloggerinnen
Schokoladentorten-Rezept
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spannende Geschichten

Traumautos

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2 Liter auf 100 km und dabei ein Aussehen wie ein schicker Sportflitzer. Oder 3 Liter auf 100 km und ein schicker Flitzer sein. Das ist der Loremo. Ich glaube, das ist mein Traumauto. Einstieg wie einst bei der Isetta, Verbrauch wie ein Lupo 3L, Innenausstattung futuristisch, Kosten wie ein guter Gebrauchter 1er BMW. Da überleg ich doch nicht lange – nur leider muss ich noch lange warten; wahrscheinlich kommt der Loremo erst 2010.

Warum ich hier über 2-Liter-Autos schwatze? Weil ich meinen alten Rapsölschluckenden Golf II nicht mehr in Hannovers Innenstadt bewegen darf (Umweltzone schimpft sich das). Und weil ich eigentlich viel lieber ein vernüftiges Auto habe, als ein besonders geiles, schnelles, hübsches. Beim Loremo hätte ich alles…. Naja, träumen muss erlaubt sein. Eigentlich stand mein Entschluss fest, einen weißen 1er mit 3 Türen und Dieselmotor zu bestellen, aber der Feinstaub, ihr wisst schon. Wer weiß außerdem, was das Ding (weil Diesel) mich schließlich an Steuern kosten wird. Ich warte jetzt doch noch ein wenig, vielleicht so lange, bis mein Golf auseinander fällt. Allerdings hat er gerade erst den TÜV ohne Beanstandungen geschafft…

Der Loremo ist zwar auch ein Diesel, erscheint mit aber viel vorteilhafter. Er ist leichter wie ein Smart und ein perfekter Stadtflitzer. Und er ist sooooo schön.

Meine Enttäuschung über das Exekutivorgan

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Vielleicht hat er Recht, aber im Recht ist er nicht.

Ich bin aber sauer. Auf einen Polizisten und über einen Vorfall, der eigentlich nicht schlimm, aber sicher keine Bagatelle war. Zumindest betonte der Polizist immer wieder, wie schwer ein von mir gemeldetes Ordnungsvergehen war.

Kurz von vorn, bevor es noch verworrener wird und ich mich in Rage schreibe.

Die Bundesstraße, auf der ich täglich unterwegs bin, ist als Raserstrecke verschrien. Viele Unfälle, viele Tote. Es gibt da einen Abschnitt, wo seit vielleicht einem Jahr Tempo 70 gilt. Aber konsequent von 99% aller Autofahrer missachtet wird… Egal. Eines Abends, ca. 14 Tage ist das her, die Autobahn muss mal wieder gesperrt oder hoffnungslos überfüllt gewesen sein, auf jeden Fall war um 22 Uhr ungewöhnlich viel Verkehr in beiden Richtungen. Ich war auf den Weg nach Haus. Direkt vor mir 2 Wagen, hinter mir mit Sicherheit 10. Stetiger Gegenverkehr.

Im Rückspiegel sah ich ab und an einen hellen Wagen ausscheren bzw. etwas herausfahren, um die Lage zu taxieren. Weiter weg, nicht in meiner Nähe. Der will überholen, das war klar. Doch warum er zum Überholen ansetzte, obwohl gerade eine ganze Kolone Pkw und Lkw im Gegenverkehr auf ihn zurollten, wusste der Idi*t wohl auch nicht.

Ja, der Kerl scherte aus. Die ersten drei Auto nahm er ohne Probleme, sicher nicht so schnell wie sein Golf hätte fahren können. Der Gegenverkehr blendet auf. Lichthupe und aus einer undefinierbaren Richtung eine dröhnende Dreiklanghupe. Hinter mir war eine genügend große Lücke, da hätte der Pe*ner aus dem VW-Werk locker einscheren können. Wollte er aber nicht. Aber als er dann auf meiner Höhe war fiel auch ihm auf, das die Straße hier nicht breit genug für 3 Fahrzeuge ist.

So. Eine gute Reaktion wäre gewesen, nun zu bremsen und hinter mir einzuscheren. Oder Gas zu geben (okay, sein Golf war dazu wohl nicht mehr fähig) und vor mir in die Lücke aufzuschließen. Ihr ahnt, was geschah? Ja, er entschied sich einfach sofort rechts rüber zu ziehen. Schade, dass ich da war… Wahrscheinlich hat er mich nicht gesehen?! Oder er dachte ich sei Houdini und könnte mich mal eben in Luft auflösen. Solche Tricks beherrsche ich leider nicht, und so blieb mir nur das zögerliche vorsichtige Bremsen sowie das ausweichen auf den nicht befestigten Grünstreifen.

Auf gut deutsch: Ich machte dem Arsc* Platz. Nicht genug, den meinen Spiegel tuschierte er ungalant. Und auch bei seinem Auto knirschte der Spiegel – was er mit einem Hupen quittierte. Wild mit den Händen gestikulierend deutet er an, ich möge mich verdünnisieren.

Ja wie denn! Ich war schon sehr viel langsamer geworden, alle Fahrzeuge hinter mir auch, aber der blöde Kerl gab einfach nicht genug Gas um komplett einzuscheren.

Lange Rede, kurzer Sinn: Es ging bis auf für unsere Aussenspiegel glimpflich aus, da der Gegenverkehr auch ordentlich über den Radweg rumpelte. Ganz klar, der Kerl im silberen Golf mit Wolfsburger Kennzeichen hat mich und den Typen im Gegenverkehr ja mal so richtig schön genötigt. Dazu im Überholverbot überholt, die Geschwindigkeitsbegrenzung ignoriert und mein Auto beschädigt.

Das ist doch eine Anzeige wert!

Dachte ich. Der erste Polizist mit dem ich kurze Zeit später über´s Handy sprach, dachte ähnliches. Ein kurzes Check des von mir notierten Kennzeichnen verhieß nichts Gutes, zumindest nicht für den Fahrer. Der war nämlich Minuten zuvor schon einmal negativ aufgefallen und von einem Lkw-Fahrer auf der A2 gemeldet worden.

Also bat mich der Polizist, doch gleich mal zur nächsten Wache zu fahren und eine Anzeige auf zu geben. Okay, dem Polizisten dort war es dann doch lieber, wenn ich am nächsten Tag kommen würde. Also gut, wir haben am Telefon ein Termin vereinbart.

Um 10 Uhr sollte ich da sein.
Um 10.30 wurde ich aufgerufen.
Um 11 begannen wir mit der Aufnahme der Anzeige (dachte ich).
Das ganze dauerte gut eine dreiviertel Stunde.

Dann sagte der Polizist: Frau Dressler, wollen sie das wirklich zur Anzeige bringen? Wegen einem alten kaputten Aussenspiegel?Ja, na klar wollte ich das. Schon aus Prinzip, ich lasse mich nicht gern nötigen.

„Aber wir haben wenig Chance den Fahrer zu ermitteln, das Fahrzeug ist auf den VW Werkschutz zugelassen!“

Aha, wie super, ein Freibrief. Ich saß da fast 2 Stunden um dann so abgefertigt zu werden. Super. „Sie könnten den Fahrer doch nie mit absoluter Sicherheit identifizieren!“ Doch, glaube ich schon. Schließlich hab ich den kleinen Rennfahrer einige Male gut in sein Bubi-Gesicht schauen können, wo sich die Angst vor einer eventuellen Kollision so richtig nett abzeichnete. Absolut sicher? was ist schon absolut sicher, seine Fahrweise definitiv nicht. Falls er einen Zwilling hat, sähe ich sicher alt aus, wenn ich ihn wieder erkenne wollte und plötzlich zwei identische Typen vor mir sehen. Aber wie wahrscheinlich ist das?

„Naja Frau Dressler, es war ja auch dunkel.“
„Wollen sie wirklich eine Anzeige aufgeben?“

Dreimal hab ich noch ja klar gesagt. Allein die so genannte Tagebuchnummer brauche ich für die Versicherung. Also sagen wir mal hat sich der Beamte breit schlagen lassen und fing an die Geschichte wie wild in seiner Computer zu tippen. Das ging ziemlich flott. Doch wirklich fertig wurde er nicht – er müsse nun erste Recherchen zum möglichen Fahrer einleiten, und ich solle doch bitte morgen wieder kommen, um die Anzeige gegen zu lesen und unterschreiben zu können.

Ein paar Stunden später rief er mich an und fragte, wie ich den arbeiten müsse, den er könnte unseren beschlossenen Termin nicht einhalten. Stattdessen schlug er vor, mich noch einmal anzurufen, wenn alles soweit sei. Er würde auch zu mir nach Haus kommen, dann bräuchte ich nicht noch mal zur Wache kommen. Wie auch immer! Ich warte noch heute… und auf telefonsiche Nachfrage, was denn jetzt mit meiner Anzeige sei, und ob man mir freundlicherweise die Tagebuchnummer nennen könne, wurde mir nur gesagt, man könne keinen mir zu zu ordnenden Fall finden. Super.

Was soll ich jetzt davon halten?

Photo: imperialdoughnut

Ja, ich blogge viel zu wenig

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Ja, ich muss mich heute outen. Auch wenn Bloggen zu meiner Hauptbeschäftigung, Blogs zu meiner Haupteinnahmequelle und Blogslesen zu einer Sucht und einziges Laster geworden sind. Ich blogge viel zu wenig, und das geht ja mal gar nicht.

Die letzte Tasse voller Sorgen

Heute möchte ich einmal die Frage stellen, warum es heute, 2008, keinerlei grandiose Musikvideos mehr gibt. Es gibt zwar black Ladies mit Riesenhintern, die diese vor der Kamera ekstatisch schütteln, blonde Monstertitten, die tanzen wie Britney auf Baldrain-Hopfen-Tee und Kinder, die aussehen wie Mangafiguren.

Aber wahre Kunst in Musikvideos war gestern. Oder besser gesagt 1997 (…beispielsweise).

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Was will uns der Künstler hiermit sagen: Ein verstörendes total konfuses Video zu einem Song mit einem überaus verrückten Text von einer Gruppe mit einem total extravaganten Sänger: „The last Cup of Sorrow (bei GoogleVideo…)“. Frei übersetzt die letzte Tasse voller Sorgen, natürlich von den sagenhaften Crossover-Grenzgänger-Musikern von Faith no more.

Zurück zur Kunst, zum Video.

Berauschende Bilder.
Männer in Frauenkleidern.
Eine Tussi die aussieht wie Dita von Teese und sich auf einem Stuhl über Mike Pattons Gesicht setzt.
Mike Patton mit einem skurillem Irokesen.
Und alles so unnatürlich (Licht und Kulisse).
Das ist ein Musikvideo.