Sharepoint Teamsite – online Projekte (und mehr) verwalten für Jedermann

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Fangen wir vorn an. Es gibt Projekte – und beschränken wir uns nicht nur auf berufliches – die benötigen ein wenig Koordination. Sie können so umfangreich sein, dass sie nicht nur einen Planer beschäftigen, sondern mehrere Profi verlangen.

Wie führt man die nun einfach und gekonnt zusammen, wenn diese Fachleute nicht an einem Ort sitzen? Richtig. In Zeiten wie diesen (Web 2.0…) einfach im Internet. Wir bündeln unsere Kräfte und arbeiten alle gemeinsam an einem Projekt „online“.

Gut – das ist nichts neues – und wir wollen das Rad nicht noch mal erfinden.

Die Schweizer Genotec Internet Consulting AG tun das auch nicht, sie vermarkten lediglich mit ihrem gut einem halben Jahr alten System Sharepoint Hosting v3.0 ein webbasiertes Content-Managementsystem, das in wenigen Minuten einsatzbereit ist.

anmeldung.jpgWozu könnte man so etwas nun nutzen? Ich arbeite beispielsweise nebenbei in einer recht großen Firma mit einigen Tausend Mitarbeitern. Allerdings sind diese weit verstreut über die Republik.

(Fotos zum Vergrößern bitte anklicken!)

Dank Handy und Email stehen wir zwar immer und einfach im Kontakt, aber an eine echte kommunikative Zusammenarbeit ist nicht zu denken.

Jetzt kommt die Teamsite ins Spiel. Nehmen wir einmal das Thema Weiterbildungen. Unsere Firma tut viel, ist stehts bemüht uns auf dem laufenden zu halten. Mit der Sharepoint Teamsite wäre das überaus einfach zu organisieren – auch für totale Computerlaien für die HTML ein chinesisches Dorf ist (sorry, Chef, ist nicht so gemeint).

Selbst ein Unbegabter kann einfach Dokumente bereit stellen, Terminkalender anlegen, ein Wiki aufsetzten oder auch ein Blog eröffnen. Tausende Möglichkeiten für ein konstruktives Zusammenwirken. Alles, was ich vermisse ist ein wenig mehr Hilfestellung, damit auch wirklich Unerfahrenen den (ja, ich wiederhole mich) einfachen Service auch tatsächlich nutzen.

diskussionsrunde.jpgDenn nicht die Schwierigkeit, bei der Genotec Sharepoint Teamsite ein Projekt zu erstellen steht zwischen Gelingen und Versagen – sondern eher die Angst, irgendetwas falsch zu machen. Ein wenig mehr interaktive Hilfangebote wäre wünschenswert. Denn schnell und einfach geht es – für Web-Erfahrene kein Problem.

Um weiteren Personen Einblick in die Teamsite zu gewähren, werden diese einfach per mail eingeladen. Dazu können im Übrigen auch Rechte vergeben werden – wer will schon dem Chef die gleichen Privilegien zusprechen wie dem Azubi…. Gewählt werden kann zwischen Vollzugriff, Entwerfen (anzeigen, hinzufügen, aktualisieren, löschen, genehmigen und anpassen), Teilnehmen (anzeigen, hinzufügen, aktualisieren und löschen) und Lesen (Kann nur anzeigen).

grundlagen-digitaler.jpgEine Hierarchie in der Art ist auch dringend nötig, wenn viele User sich zusammenfinden.

Was mir am Arbeiten mit der Teamsite gefällt: Obwohl Microsoft für den Sharepoint offiziell nur den IE unterstützt, zeigen Browser wie Firefox den Service auch scheinbar ohne Fehler an. Fazit: Betriebssystem offen, ich kann mit meinem Mac arbeiten, andere können ihre Windowsrechner nutzen oder… was auch immer!

Und neugierig geworden? Probiert es einfach selbst aus. Aber Achtung! Nach dem Testzeitraum von 30 Tagen kostet die Genotec Teamsite je nach Speicherplatz zwischen 9,90 CHF (inklusive MwSt) und 39,90 CHF. Zum bloßen rumspielen ist das nichts – aber sicher für Teamplayer, Aussendienstler und kreative Webworker ein guter Ansatz!

Lesetipps:
· Sharepoint für KMUs :: kurz erklärt
· Sharepoint Community

TripFlip: Web2.0 Travelcommunity im Betastadium

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TripFlip – was für ein Name. Trip= Reise. Flip= kenne ich nur als Cocktail. Nein, ihr werdet von mir jetzt kein Namens-Verriss bekommen, sondern eine feine Analyse, was ein TripFlip eigentlich ist. Denn mit dem reinen Sezieren des Namens kommen wir nicht weit.

Wer ein wenig googlet findet im kinkaa-Reiseblog zum Thema TripFlip einen kurzen Beitrag, in dem TripFlip als Betaversion einer neuen Web2.0 Travelcommunity ausgibt.

Das bringt uns also auch nicht wesentlich weiter.

Hören wir uns mal den TripFlip-Radiospot an: tripflip-spot.MP3

TripFlip ist so ein bisschen wie Quipe. Und ein wenig wie YouTube. Vielleicht noch ein bischen wie myspace.com. Und das alles rund um Reisen. Aber einmal von vorn. Hotels bewerten, Videos und Fotos deiner letzten Reise veröffentlichen, ein eigenes Blog vom jüngsten Madrid-Trip schreiben. Das sind Features von TripFlip, dem Social Travel Netzwerk.

logo_frei_s-kopie.jpgAlso eigentlich genau das richtig für mich: Denn ich plane ja eine Reise. Somit klar: Ich habe mich bei TripFlip registriert (das kann Jeder ab 16 Jahren). Damit hab ich auch gleich eine Blog-URL zugewiesen bekommen: http://invertido.tripflip.de. Da ist noch nichts drauf, aber wartet mal ab, wenn ich aus Belgrad wiederkomme… Zum lesen allein muss man sich natürlich nicht anmelden. Nur Leute, die ihre Erfahrungen gern teilen, also beipsielsweise wir Blogger mit Mitteilungsbedürftnis, sollten sich anmelden und fleißig Inhalte einstellen.

Die Verknüpfung verschiedener – sagen wir mal – Mitmachdienste im Dienste aller reisefreudigen Internetuser macht Sinn. Ist auch sehr spannend. Natürlich höchst subjektiv, und ob es einen echten Nutzen bringt… Ich bin ein wenig skeptisch. Alles hängt an den Usern. Keine Redaktion, keine Qualitätsansprüche.

Und noch zu einem anderen „Problem“. Wie soll ich denn beispielsweise Jemanden den Vorteil oder den Sinn von TripFlip erklären, wenn er noch nie was von Blogs, Taggen, Fotosharing und so weiter gehört hat.

Vielleicht so:

TripFlip ist wie ein Gespräch mit deinen besten Freunden, die gerade aus einem tollen Urlaub wieder gekommen sind. TripFlip gibt dir Insidertipps, oder rät dir auch mal von einem Hotel ab. TripFlip macht dir Hunger auf die nächste Kurzreise und zeigt dir, wo du unbedingt einmal hinfahren solltest.

Insgesamt ist bei TripFlip noch zu wenig los. Dafür ist die Community ja auch im Betastadium… Warten wir ab, wie es wird, wenn mehr los ist und das beta verschwindet. Macht euch selbst ein Bild, und schaut mal rein, wahrscheinlich spätestens in einer Woche gibt´s dort auch was von meiner Belgradreise zu lesen.