“Das Gasthaus an der Themse”

gasthaus

Ein wenig lächerlich mutet es schon an, wenn man im Jahr 2006 über Filmzensur von 1962 in Deutschland nachdenkt. Wie am Beispiel des “Klassikers” “Das Gasthaus an der Themse” von Edgar Wallace.

Damals wurden rund zwei Meter Filmmaterial aus der erfolgreichsten Wallace-Verfilmung geschnitten, um den Film publikumstauglich zu machen. Unter anderem wurden Plakate für kommende Filmproduktionen als nicht hinzunehmende Schleichwerbung entfernt.

Selbst die Dialoge fielen den Sittenwächtern zum Opfer. “Prominentestes” Beispiel ist die Entfernung eines Satzes, der mir noch nicht mal aufgefallen wäre und heute an jeder Ecke zu hören ist: Bei der Verhaftung von Mr. Lane fehlt nach der Äußerung “Ich glaube wir haben ihn” folgende Stelle: Sir John antwortet mit dem Satz: “Was heißt ‘ich glaube’ – wir sind doch hier nicht in der Kirche.”

Das TV kastriert den Film dann auch gleich noch mehrfach. Auch künstlerischer Sicht absolut nicht nachvollziehbar. Aber typisch. Für Sat1 und Kabel1-Konsumenten sind schöne Bilder nicht gefragt, daher fehlt eine ganze Unterwasser-Sequenz. Die 17 Sekunden, in denen der ermordete Gregor Gubanow langsam zum Grund der Themse sinkt, fehlen ganz einfach. Dabei sind es richtig schöne Bilder. Tolles Licht. Interessante Perspektive, hervorragende technische Umsetzung und eine wunderschöne Leiche.

Und: Gregor Gubanow alias Klaus Kinski mit Schnurrbart und ohne den irren Blick. Sehr sexy.

PS: Kabel1 zeigt heute nach “Das Gasthaus an der Themse” noch “Die seltsame Gräfin“.

Tolerant und weitsichtig

kreuz

Ach ja, da sieht man mal wieder wie tolerant und weitsichtig die großen Weltreligionen sind: In der Onlineausgabe der Welt bin ich auf einen Artikel gestoßen, der mich richtig aufgeregt hat: Provokation auf der Bühne – Landesbischöfin Käßmann ruft zum Boykott von Madonna auf.

Sehr geehrte Frau Käßman,

bitte vergessen Sie nicht auch noch auf einen Boykott der Phillipinen hinzuweisen, denn dort lassen sich jedes Jahr an Karfreitag zahlreiche Christen ans Kreuz nageln. Halten Sie das nicht auch für eine himmelschreiende Provokation? Oder ist das eine Ehrerbietung an den Herren? Werden christliche Gefühle nicht verletzt, wenn sich ein normaler Erdenbürger sogar richtig an ein Kreuz nageln lässt? Mit Dornenkranz, Blut und Schmerz?

Ist es denn verboten, sich an ein Kreuz zu schnallen? Erklären Sie das bitte einmal den Dominas, die damit ihr tägliches Brot verdienen!


mfg NJD.

PS: Haben Sie sich die Show angesehen, oder woher stammen ihre Informationen zur Madonna-Bühnenshow?

Ah ja…

jobcenter

… um das fehlende f zu finden.

(wieder einmal aus der SN)

Ordnung ist das halbe Leben.

Keine Angst.
Hier wird heute nicht mit dummen Phrasen aufgefahren.
Nein.
Hier und heute wird angeprangert.
Ordnung ist das halbe Leben.
Okay, es kann mal was verschütt gehen.
Im Chaos des Genies darf auch einmal was kurzfristig nicht wieder auffindbar sein.
Aber die NASA, die schießt nun wirklich den Vogel ab.
Die verlieren etwas, was es nie in der Realität gab.

Schrottplatzgeschichten

Heute auf dem Schrottplatz:
A…”Hier, hast Du Scheibe für Golf.”
B…”Die haben Sie doch gerade aus dem Polo ausgebaut? Passt die denn?”
A…”Jo. Volkswagen ist Volkswagen, ist egal!”
(nimmt die Scheibe und geht zu einem Golf II)
A…”Guckst du hier, passt wunderbar.”
(hält die Scheibe zum Beweis dagegen – es klafft rechts und links eine Riesenlücke)
B…”Hm, wohl doch nicht. Scheint mir nicht zu passen.”
A…”Komisch. Volkswagen ist Volkswagen, muss passen.”

Aha. Volkswagen ist Volkswagen. Fein. Das müssen wir ganz schnell Herrn Dr.Ing.e.h. Bernd Pischetsrieder mitteilen. Ab sofort kann man sich in Wolfsburg nicht nur die Bandarbeiter sparen (und per Abfindung in die Arbeitslosigkeit entlassen) sondern auch die Designer. Volkswagen ist Volkswagen. That´s it.

A-Blogger, B-Blogger, der die das.

A-Blogger.
B-Blogger.

Alt-Blogger. Neu-Blogger.

Ich schlage vor: prügelt euch drum, ob es das Blog oder der Blog heißt.
Ich sage schreibe ab sofort die Blog und stelle den Duden in die Äcke.








Weitere Artikel im Vorprodukt:








Bin ich so schlecht informiert?

Dank des wunderbaren Wetters bin ich mal wieder dazu gekommen die Zeitungslektüre etwas auszudehnen. Was für ein Fehler….

Zeitungslesen macht mich manchmal einfach nur aggressiv.
Und verwirrt bin ich dann auch.
Also bitte: Wer erklärt es mir jetzt mal.

“Land will Ladenschluss kippen”
- so stand´s am Samstag auf dem Titel der SCHAUMBURGER NACHRICHTEN.
Das Land, also Niedersachsen, möchte die Förderalismus-Reform auch dazu nutzen das Ladenschluss-Gesetz zu erneueren. Niedersachsen Wirtschaftsminister Walter Hirche (FDP) plauderte über dieses Thema mit Herrn Klaus Wallbaum, seineszeichens Redakteur der HAZ. Er würde sich freuen, wenn die Geschäfte in der Zukunft montags bis samstags 24 Stunden am Tag geöffnet haben könnten, unterstrich Hirche.

Falls das kein Missverständinis war!
Bin ich so schlecht informiert?
Bringe ich da was durcheinander?
Warum das jetzt auf einmal?

closedAlso wenn ich nur ein paar Wochen zurück denke erinnere ich mich daran, wie sich Niedersachsen gegen längere Öffnungzeiten zur Fußball-WM gewehrt hat. Mit Händen und Füßen und dummen Argumenten, v.erdi ganz vorne als Beschwerdeführer dabei. Oder verwechsel ich da jetzt was?

Und hier die wichtigen fünf W´s:
Wieso der Sinnenswandel?
Wann ging der Ruck durch dieses Land?
Wurden die Politiker ausgetauscht?
War es eine Zeitungsente?
Weiß v.erdi davon?

Ach und doch noch ein sechstes W: Wer erklärt es mir?!





VORPRODUKT ABONNIEREN

Feedburner

Subscribe in Bloglines

Enter your email address:

Delivered by FeedBurner








Weiterblättern:








Kanzlerin kaputt

Hach, ich kann meine Freude kaum verbergen, aber iTunes hat mich wieder einmal zum Schmunzeln gebracht. Was war passiert? Ja, ich bin schwach geworden. Auch ich wollte Frau Dr. gern einmal Vodcasten sehen.

Also ab in den iTunes-Musicstore, Merkel gesucht und abonniert. Dachte ich. Stattdessen bekam ich eine recht sympatische Fehlermeldung.

kanzelrin direkt

Wer mich kennt weiß auch sicherlich, was ich zuerst gelesen habe….

Obwohl ich finde, man könnte es genauer auf den Punkt bringen. Deshalb habe ich mich gleich dran gemacht und einen Brief verfasst (einen ganz altmodischen auf Papier, denn eine Email-Adresse konnte ich bei iTunes nicht finden).

Liebe iTuner,
…. (Auszug)……
Kanzlerin direkt ist nicht nur eine möglicherweise nicht gültige Podcast-URL, Kanzlerin direkt ist auch eine total überflüssige Podcast-URL. Oder vielleicht ist Kanzlerin direkt auch schon komplett ungültig? Meiner Meinung nach sollte die Kanzlerin als ungültig erklärt werden, darüber würde ich mich sehr freuen. Vielleicht könnten Sie die Fehlermeldung dahingehend abändern?….

So. Mehr möchte ich nicht dazu sagen. Ich verweise lediglich auf die Meinungen anderer Blogger:

· Merkel-Boykott

· Angela Merkel – die Kanzlerin direkt am Ziel vorbei

· Merkel-Podcast: Der Preis für fünf Minuten Langeweile

· Was die Spreeblicker so zum Merkelpodcast sagen

NACHTRAG: Okay, okay, mittlerweile habe ich den Video-Podcast doch gesehen. Und ich muss sgaen: Das Intro rockt! Den Rest kann man sich jedoch getrost sparen.








Weiterblättern:








Schwarz, Rot, Gold.

Was soll Jemand (ICH) zur WM sagen, der keine Ahnung von Fußball hat? Genau, besser nichts. Oder viel, dann aber als Videocast.

Stattdessen verweise ich hiermit auf die Liebe zum Fußball diverser Politiker.

Die WM trägt komische Früchte. Da musste ich in der Zeitung davon lesen, wie sich ein netter junger Mann die Nationalfarben auf den Hinterkopf hat färben lassen. Dabei wollte ich mich nur über die jüngste Landtagssitzung informieren. Stattdessen belästigt mich Herr Michael Berger mit dem Nationalstolz der niedersächsischen Landtagsabgeordneten.

“…der ostfriesische Landtagsabgeordnete Wittich Schobert hat sich den Bundesbanner sogar hinten auf den kahl geschorenen Kopf pinseln lassen…”

Dazu auch noch mit falschen Informationen. Lieber Herr Berger, der Herr Schobert ist kein Ostfriese sondern ein West-Barmker. Auf ihren Fehler hätten Sie, lieber Herr Berger, ruhig hinweisen dürfen, als Sie am nächsten Tag eine meiner Ansicht nach verschleierte Richtigstellung nach gelegt haben.

Schwarz rot gold

Stattdessen kommt nur ein laues Zitat, der Herr Schobert aus Helmstedt würde darauf bestehen, keinen kahlgeschorenen Kopf zu haben, die Haare wären halt nur kurz. BLABLABLA.

Da war selbst die BILD kreativer.

Sowas will ich NIE WIEDER lesen, ist das klar?

Obwohl ich von diesem jungen Herren – dessen Hinterkopf ich zur Illustration noch ein wenig eingefärbt habe – besonders gern lese. Nur wäre es mir lieber, etwas über seine Arbeit & Ansicht zu lesen, und nicht über seine Frisur.

Der SCHWARZ-ROT-GOLDENE Kopf hat nämlich einiges zu bieten. Auch das alte VORPRODUKT hat sich schon einmal mit ihm beschäftigt, wenn auch nur kurz und ohne Namen zu nennen.

SCHWARZ ROT BLOND.
Gute Idee.

PS: Schön einmal etwas Positives von einem (Landtags-) Abgeordneten aus Helmstedt zu lesen. Die Anderen fallen anscheinend lieber negativ auf.

Leute, die keine Ironie vertragen, bitte abschalten.

Oder nicht weiter lesen, nicht wieder kommen, Augen zu machen.
Und bitte verklagt mich nicht.

Page 5 of 6«123456»