Abenteuer De-Mail (OMG, wie konnte ich nur)

Ich gebe zu, mancher meiner Ideen sind von Anfang an zum Scheitern verurteilt -.-

Kurz vor Ostern hatte ich die glorreiche Idee, mich bei der Telekom für die De-Mail anzumelden. Ja, die gibt`s noch. Und nein, ich weiß auch nicht, wozu man die eigentlich brauchen könnte. Aber ich wollte mir dann doch mal meinen „Namen sichern“, wie sich das für einen Early Adopter Nerd gehört.

Die Telekom war zudem der Anbieter meiner Wahl, da sie aktuell eine nette Aktion für die Bewerbung ihrer De-Mails haben. (Hätte ich mal bloss nicht den Tipp bei Raphael gelesen)

Gut. Also habe ich brav meine Daten bei dem rosa Riesen eingetragen und hab von Seite zu Seite nur Unstimmigkeiten gefunden. Beispielsweise die Aktionszeiträume: mal sind sie bis 2015, mal sind sie schon 2013 abgelaufen – sehr sehr schlecht, wenn man von der Landingpage auf eine Anmeldeseite mit veralteten Daten kommt – das darf IMO einem so großen Unternehmen nicht passieren! Aber nun gut. Das konnte man ohne großen Aufwand noch klären. Schade nur, dass obwohl ich da so freundlich Bescheid gegeben habe, die verwirrenden/Falschen Daten immer noch online zu finden sind.

Ohne Titel telekom Kopie

Dann kam der Bestätigungsprozess. Bestellung abschicken, ausdrucken, und ab zum Identitätscheck.

2 Versuche brauchte ich dafür. Beim ersten Anlauf – und dafür kann die Telekom mal nix, bin ich zu einem Hermes Paketshop. Theoretisch kann man da seine Anmeldung abgeben. Praktisch hatte der Laden geschlossen, denn es waren Betriebsferien o_O

Gut, also rein ins Auto und ab nach Stadthagen. Ich hatte mich schon auf einen sehr langen Besuch eingerichtet, den bisher war es immer schrecklich voll in der Filiale und immer nur 2 Mitarbeiter zu sehen. Dieses Mal war es erstaunlich leer – wir kamen sofort dran.

Aber dann… Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. So schlechten Kundenservice habe ich schon lange nicht mehr erlebt. Der junge Mann der die Anmeldung entgegen nahm hatte scheinbar eine schlechten Tag, ich hoffe zumindest das er nicht immer so zickig mit Kunden umspringt. Man, denn haben wir wahrscheinlich vor dem ersten Kaffee erwischt. So griesgrämig und schnippisch bin ja noch nicht mal ich. Respekt.

So. Ich mache es mal kurz. Der junge Mann hat uns in einer Art und Weise erklärt, was wir alles „falsch“ gemacht haben bei unserem De-Mail-Antrag, das man eigentlich nur noch rückwärts aus dem Laden raus gehen wollte. Wir haben nämlich tatsächlich frevelhafter Weise den Antrag unterschrieben gehabt. Dabei MUSS das zwingend in Anwesenheit eines Telekom-Mitarbeiters geschehen, weil sonst der Himmel auf unseren Kopf fällt und der Satan aus der Hölle steigt. Das steht auch so auf de Formular. Also zumindest der Teil mit dem Unterschreiben in Anwesenheit eines T-Mitarbeiters. Dummerweise kann man das allerdings kaum lesen, zumindest nicht wenn man das Teil selbst ausdruckt. Hellgraue Schrift in einem hellgrauem Kästchen für die Unterschrift… Echt eine Glanzleistung.

Naja, ich dachte das wird schon nicht so dramatisch sein, schließlich haben wir ja den neuen Perso zur Identifizierung und und und. Aber nein. Der missgelaunte Herr von der Telekom sagte nur etwa 100 Mal, das er natürlich sehr gern unseren Antrag annimmt, aber das von der Rechtsabteilung so nicht angenommen werden könne. Meine Bitte, doch einfach mal einen Lösungsvorschlag zu unterbreiten, konnte oder wohl eher wollte er nicht nachkommen. Aber er hatte dann die grandiose Idee, ich könne mich doch mal auf seinem iPad mit meinen Daten und meinem von 1Password generierten 17-stelligen Passwort für die De-Mail in seinem Wlan anmelden. Gehts noch?! Ich geb doch nicht irgendwo meine Daten ein.

Naja, ihm fiel dann noch ein, dass er ja auch dann mir nicht helfen könnte, da er mit dem iPad meinen Antrag nicht noch mal ausdrucken könne um alles zu „bereinigen“. Puh. Also hilft nichts, nun soll ich warten, ob mein Antrag doch noch angenommen werden kann (WTF?). Bisher hab ich noch nichts wieder gehört. Ist jetzt ohne Osterfeiertage 6 Werktage her. Ich hab irgendwie das Gefühl, mein Antrag ist gar nicht angekommen. Würde mich wirklich extrem wundern, wenn ich noch die Post mit dem Freischaltcode von der Telekom bekomme.

sevDesk: Online-Bürosoftware im Test

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Auch als Selbstständiger, Freiberufler oder Einzelunternehmer benötigt man eine ganze Reihe an möglichst spezialisierter Bürosoftware, um seine Kunden, Aufträge und Rechnungen zu verwalten. Einiges kann man zwar mittlerweile sehr gut outsourcen, anderes sollte aber besser vom Unternehmer selbst erledigt werden.

Onlinetools und Dienste sind da eine willkommene Hilfe. Ich schaue mich regelmäßig nach Neuerungen um und halte gern Ausschau nach Anwendungen, die im Web komplett online unkompliziert angeboten werden. Ein Rechnungsprogramm in der Art habe ich nun mit dem in der Basisversion kostenlosen sevDesk gefunden. Bislang habe ich zumeist Programme auf dem Mac verwendet, mit denen ich Rechnungen oder Angebote schreiben kann, beispielsweise Bill von Moapp. Allerdings erfordert es meine Arbeitsweise immer öfter, nicht nur von einem Rechner und im Team auf Angebote und Rechnungen zugreifen zu müssen / können. Wenn das Programm dann auf meinem persönlichen Rechner liegt, ist das nicht so einfach. Aber auch noch lange kein Grund, auf die Vorteile von speziellen Faktura-Apps zu verzichten – einige haben mir schon ans Herz gelegt, solche Dokumente einfach mit Google Docs zu verwalten. Das ist natürlich nicht so einfach, denn Rechnungen sollten nicht einfach nachträglich veränderbar sein um für die Buchhaltung nach allen Regeln der Kunst erstellt zu werden… Also fällt so etwas raus. SevDesk dagegen hat mehrere Vorteile: es ist ein modulares System, bei dem ich im Monatsabo buchen kann, wann ich gerade benötige. Man kann beispielsweise Benutzer hinzufügen und den Online-Dokumentenspeicher erweitern.

Ab der Standard XL-Version (knapp 17 Euro im Monat) ist übrigens auch eine Anwendung für Lagerverwaltung mit im Preis inbegriffen und zahlreiche praktische Anpassungsmöglichkeiten (eigenes Briefpapier, Post-Schnittstelle, etc.) dabei.

Für mich außerdem ein wichtiges Argument: Das Unternehmen sitzt in Deutschland, die AGB sind verständlich und die Preisstruktur transparent. Auch die Server stehen in Deutschland. Das Unternehmen nutzt den Service des TÜV zertifizierten Rechenzentrums von Host-Europe in Köln. Dazu kann man das Tool jederzeit kündigen, es gibt keine Knebbelverträge oder Laufzeiten. Man bucht solang und das, was man gerade benötigt. Lobenswert – ich werd es für mich austesten.

Inspiration: Startup-Ideen

Back to the Roots. Was ist das wichtigste in Sachen Existenzgründung? Viele schwören heutzutage auf Crowdfunding und Business Angels, doch viel wichtiger ist die Medienpräsenz und die perfekte, einfache und bestechende Idee für das Business. Medienpräsenz, Networking und vielleicht ein wenig Vitamin B, dann kann aus einer guten Idee auch ein gutes Geschäft werden. Man benötigt nicht viel Geld, vielmehr die richtigen Fürsprecher und Helfer. Hat man dann noch die richtige Idee oder entwickelt eine bestehende Idee oder ein bestehendes Business geschickt weiter, steht einem erfolgreichen Start in die Selbstständigkeit nichts mehr im Wege – und das ist es, wovon jeder vierte Bundesbürger in Deutschland laut meinstartup.com träumt.

Es muss nicht beim Traum bleiben

Wie zeigt man nun seine Ideen, wie entwickelt man sie oder wie kommt man erst einmal auf eine zündende Idee? Das Gründungsportal meinstartup.com beispielsweise ist ein wenig wie ein Web-Inkubator für Gründungswillige. Über StartUps und Gründer wird kostenlos berichtet, um den Weg in die Selbständigkeit zu fördern. Dort sind sowohl neue deutsche Online Geschäftsideen als Anregung, wie beispielsweise moped.com als Messaging-Neudenker zu finden, wie auch etablierte Unternehmer mit neuen Ideen.

Egal ob Dienstleistung, Handel oder Tourismus – Gründungsideen aus allen Bereichen werden in kurzen Interviews vorgestellt. Die Startups bekommen eine Bühne für ihre Präsentation, Leser viele tolle Anregungen und finden vielleicht auch gleich noch die richtigen Partner für ihr Projekt.

Das Internetportal mit den „besten Geschäftsideen aus aller Welt“ hilft aber nicht nur bei der Bekanntmachung von Startups, sondern auch bei den konkreten Problemen bei der Umsetzung. In über fünf Jahren ist das Portal ordentlich gewachsen, was Tipps zur Findung der richtigen Rechtsform, Förderungen und Zuschüssen betrifft. Kaum ein Thema hat meinstartup.com ausgelassen. Zahlreiche Experten haben sich den verschiedensten Bereichen gewidmet und als Gastautoren News und Tipps ausführlich beleuchtet.

Wer gerade dabei ist über eine Existenzgründung nachzudenken, sollte sich meinstartup.com in den Feed-Reader legen – gerade wenn man noch ganz am Anfang steht und Geschäftsideen sucht!

Foto: Some rights reserved by adihrespati / Lizenz CC BY 2.0

Håkan Nesser: „Am Abend des Mordes“

Wer schwedische Krimis liebt, kommt an Håkan Nesser nicht vorbei. Im Oktober erscheint mit „Am Abend des Mordes“ sein fünfter und letzte Kriminalroman mit Gunnar Barbarotti, einem schwedischen Inspektor mit italienischen Wurzeln der im fiktiven westschwedischen Ort Kymlinge ermittelt. Zum Finale kann man ein Treffen mit dem charistmatischen Autor Håkan Nesser und seinem größten Fan, seinem Hund Norton, auf der Frankfurter Buchmesse gewinnen.