Wahlbeobachtungen I

Aus den SCHAUMBURGER NACHRICHTEN habe ich entnommen, dass die CDU in Rodenberg bereits angefangen hat für den Wahlkampf im September zu plakatieren. Laut „Rathaus“ (ich wusste gar nicht, dass das Gebäude sprechen kann…) viel zu früh, ungewöhnlich und eigentlich nicht erlaubt.

Also hab ich heute die Augen offen gehalten beim Autofahren und versucht bewusst die CDU-Plakate zu finden. War garnicht so leicht.

Denn: Die CDU sind nicht nur zu früh, sie sind auch grau & unterbelichtet (die Fotos, nicht der Kandidat), dass ich sie übersehen habe. Ich denke für die kommenden Wahlen muss ich den Burschen mal ein Angebot für ein paar hübsche wohlbelichtete Portraits machen.

Nachtrag: Auch die Grünen in Hannover beginnen bereits mit dem plakatieren…. Was ist den los? Können die alle es nicht mehr abwarten zu verlieren????

Ich habe mich entschieden…

… doch wieder unverschähmt zu sein.
Nix mit Weichspül-(Vor-)Produkt.

Als erster Schritt wurde mein Lieblingssymbol
aus dem alten Vorprodukt wieder aus dem
Papierkorb gekramt und wieder belebt:

cdumüll

Wer möchte klickt auf das Bildchen und lädt es sich herunter.
Zahlreiche Weiterverwertung ist ausdrücklich erwünscht

Die Luft ist raus – es ist vorbei

Ach du je. Das Zielpublikum blickt einmal mehr zurück auf die jüngste Bundestagswahl und dem ganzen Hinundher, was die Wahl mit sich brachte. Ein wenig melancholisch, ein wenig überspitzt und ganz und garnicht ernst gemeint. Es ist eine traurige Geschichte von einem Überbleibsel des Wahlkampfs. Rührend, dramatisch, und ein wenig kommerziell.

24 Stunden ist es her, das Alexander sich diese Zeilen von der Seele schrieb:



…Oder wie in den Klassikern im Kino: Erst wenn ich sage, es ist vorbei, ist es vorbei. – Aber es ist einfach vorbei. Wir hatten eine gute Zeit, haben die Wahl zusammen überstanden… (weiterlesen)


Die Luft ist raus. Nicht im Zielpublikum selbst, sondern im Links-Partei-Luftballon. Und was ist der Dank? Das historisch wertvolle Wahl-Give-Away wird verkauft. Verramscht. Es ist, wie es allzu oft ist: Unliebsame Dinge werden abgeschoben. Unbrauchbare Dinge werde bei ebay verkauft. Wie traurig. Hier die ganze Geschichte des Luftballons.





die linke





PS: Noch nie hat meine Lieblings-Kategorie „politik-müll“ so gut gepasst wie bei diesem Beitrag, DANKE, ALEXANDER!








Weitere Artikel im Vorprodukt:








Bin ich so schlecht informiert?

Dank des wunderbaren Wetters bin ich mal wieder dazu gekommen die Zeitungslektüre etwas auszudehnen. Was für ein Fehler….

Zeitungslesen macht mich manchmal einfach nur aggressiv.
Und verwirrt bin ich dann auch.
Also bitte: Wer erklärt es mir jetzt mal.

„Land will Ladenschluss kippen“
– so stand´s am Samstag auf dem Titel der SCHAUMBURGER NACHRICHTEN.
Das Land, also Niedersachsen, möchte die Förderalismus-Reform auch dazu nutzen das Ladenschluss-Gesetz zu erneueren. Niedersachsen Wirtschaftsminister Walter Hirche (FDP) plauderte über dieses Thema mit Herrn Klaus Wallbaum, seineszeichens Redakteur der HAZ. Er würde sich freuen, wenn die Geschäfte in der Zukunft montags bis samstags 24 Stunden am Tag geöffnet haben könnten, unterstrich Hirche.

Falls das kein Missverständinis war!
Bin ich so schlecht informiert?
Bringe ich da was durcheinander?
Warum das jetzt auf einmal?

closedAlso wenn ich nur ein paar Wochen zurück denke erinnere ich mich daran, wie sich Niedersachsen gegen längere Öffnungzeiten zur Fußball-WM gewehrt hat. Mit Händen und Füßen und dummen Argumenten, v.erdi ganz vorne als Beschwerdeführer dabei. Oder verwechsel ich da jetzt was?

Und hier die wichtigen fünf W´s:
Wieso der Sinnenswandel?
Wann ging der Ruck durch dieses Land?
Wurden die Politiker ausgetauscht?
War es eine Zeitungsente?
Weiß v.erdi davon?

Ach und doch noch ein sechstes W: Wer erklärt es mir?!





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Schwarz, Rot, Gold.

Was soll Jemand (ICH) zur WM sagen, der keine Ahnung von Fußball hat? Genau, besser nichts. Oder viel, dann aber als Videocast.

Stattdessen verweise ich hiermit auf die Liebe zum Fußball diverser Politiker.

Die WM trägt komische Früchte. Da musste ich in der Zeitung davon lesen, wie sich ein netter junger Mann die Nationalfarben auf den Hinterkopf hat färben lassen. Dabei wollte ich mich nur über die jüngste Landtagssitzung informieren. Stattdessen belästigt mich Herr Michael Berger mit dem Nationalstolz der niedersächsischen Landtagsabgeordneten.

„…der ostfriesische Landtagsabgeordnete Wittich Schobert hat sich den Bundesbanner sogar hinten auf den kahl geschorenen Kopf pinseln lassen…“

Dazu auch noch mit falschen Informationen. Lieber Herr Berger, der Herr Schobert ist kein Ostfriese sondern ein West-Barmker. Auf ihren Fehler hätten Sie, lieber Herr Berger, ruhig hinweisen dürfen, als Sie am nächsten Tag eine meiner Ansicht nach verschleierte Richtigstellung nach gelegt haben.

Schwarz rot gold

Stattdessen kommt nur ein laues Zitat, der Herr Schobert aus Helmstedt würde darauf bestehen, keinen kahlgeschorenen Kopf zu haben, die Haare wären halt nur kurz. BLABLABLA.

Da war selbst die BILD kreativer.

Sowas will ich NIE WIEDER lesen, ist das klar?

Obwohl ich von diesem jungen Herren – dessen Hinterkopf ich zur Illustration noch ein wenig eingefärbt habe – besonders gern lese. Nur wäre es mir lieber, etwas über seine Arbeit & Ansicht zu lesen, und nicht über seine Frisur.

Der SCHWARZ-ROT-GOLDENE Kopf hat nämlich einiges zu bieten. Auch das alte VORPRODUKT hat sich schon einmal mit ihm beschäftigt, wenn auch nur kurz und ohne Namen zu nennen.

SCHWARZ ROT BLOND.
Gute Idee.

PS: Schön einmal etwas Positives von einem (Landtags-) Abgeordneten aus Helmstedt zu lesen. Die Anderen fallen anscheinend lieber negativ auf.