Michaeldonna

„Are You ready to Jump?“

Madonnas neues Video kursiert bereits vor dem offiziellen Start im Internet. Ebenso kursieren bereits die Kritiken.

jacksonNicht, dass man meinen möchte, sie hätte sich mit ihrem Video zu „Jump“ einmal mehr neu erfunden*. Nein.

Madonna jumpt durch die Zeitgeschichte.

Sie transformiert langsam aber sicher zu Michael Jackson/“Bad“.

Hier ein paar Beweise:

· Pflaster am Finger
· schwarze Lederklamotten mit Unmengen an Schnallen
· Griff in den Schritt

Wer braucht noch mehr Beweise?


* Frauen erfinden sich nie neu. Sie probieren nur allzugern alles mögliche aus, um für die Männerwelt attraktiv zu bleiben.

Was mich prägt. Worte, Texte, Bücher. Teil 1

Worte. Bücher.
Gute Texte. Vor allem mit Musik.

Wenn ich eine Liste erstellen sollte, was mich am meisten geprägt hat, dann würde Musik an erster Stelle stehen. Aber nicht wegen der Musik allein. Vor allem durch die wunderschönen Texte. Ich konnte nicht lesen, ich konnte nicht schreiben, ich konnte kein Englisch. Aber Madonna konnte ich trotzdem verstehen.


Musik
gibt dir etwas, was kein anderes Medium schafft. Musik kombiniert Spaß mit Kritik, Leichtigkeit mit Schwermut. Sie bringt dich zum lachen, sie schenkt dir eine Gänsehaut oder lässt dich leiden.

Und sie spaltet die Welt in Lager. In E-Musik und U-Musik. In Rolling Stones- oder Beatles-Fans. In Ärzte- oder Hosen-Fans. In Tänzer und Sitzenbleiber.

Ein Sommer ohne Küchenradio

Küchenradio, mein aller-allerliebster Podcast, ist in die Sommerpause gegangen. Schade. Dafür habe ich mir vorgenommen nochmals alle Folgen zu hören. Bis auf eine, die ich richtig blöd fand. Soll ich verraten, welche das war?

Nein, ich denke das ist nicht wichtig. Viel wichtiger ist: Küchenradio setzt Trends. Und zwar in Sachen Ähs und Hhms, Stottern und Durcheinander reden. (Was mir sehr entgegen kommt und sympatisch ist.)

Zwar bin ich mir nicht mehr sicher in welcher Folge die leider-dann-doch- nicht-Grimme-Online-Ausgezeichneten über die perfekte Sprache im Radio philosophierten.

Aber ich erinnern mich noch sehr genau an den Tenor:

· Radiosprecher haben eine nahezu perfekte Aussprache. Lispeln,
Schnaufen, Stottern – so etwas würde nie On-Air gehen.
· Ähs, Hhms und Versprecher werden rigoros rausgeschnitten.
· Nutten, Ameisenhotelbesitzer, Ufo-Gucker und Dominas sind
keine geeigneten Gäste für eine Radiosendung.

sophieDie Vier – Cindy, Katja, Phillip und Andreas (auf dem Bild mit Sophie Rois) – müssen es wissen. Schließlich sind sie selbst Radiomacher im realen Leben. Gerade die Stimmen von Phillip und Andreas hört man fast täglich im Deutschlandradio. Nun frage ich mich: Setzen die Küchenradiomacher Trends? In ihrem wöchentlichen Podcast wird schließlich gesprochen, wie der Schnabel gewachsen ist. Und wenn´s halt nicht „perfekt“ ist – umso besser!

Und tatsächlich scheint dieses Motto Einzug ins Radio zu halten. Also das Prinzip des „es-muss-ja-garnicht-so-perfekt-seins. (Was hier im Vorprodukt auch konsequent eingehalten wird.) Vielleicht bin ich derzeit auch nur mehr fixiert auf Versprecher, Stotterer etc. Aber die Leute im Deutschlandradio amüsieren mich zurzeit auf grandioser Art und Weise. Ein Highlight war, als vor kurzem die Nachrichtenprecherin fleißig den Namen eines ausländischen Politikers übte, während ein Kollege im Einspieler etwas zum Besten gab und ihr Mikro noch offen war…
Fehler sind doch das Schönste, Schadenfreude das Beste.





küchenradiocollage

Happy Deathday!

doors



Für alle Freunde von Verschwörungstheorien ist es natürlich klar: Heute ist NICHT der Todestag von Jim Morrison – der ist mittlerweile 63 Jahre alt, liegt gerade in einer Hängematte irgendwo in der Kabrik….

Aber für alle Anderen ist heute einer der schwärzesten Tage der Musikgeschichte.
Am 3. Juli ´71 fand man Jim Morrison tot in Paris auf. 27 Jahre jung.

„Herzversagen“ war die offizielle Todesursache – eine Obduktion wurde nicht angeordnet. So fingen dann wohl auch die Verschwörungstheorien an zu brodeln… Ich denke die wohl bekannteste Geschichte zu seinem Tod ist, dass er angeblich Heroin mit Kokain verwechselt hatte und so das Zeitliche segnen musste.

KATA TON DAIMONA EAYTOY.

Massen werden heute den Friedhof Cimetière du Père Lachaise (6. Division, zweite Reihe, 48° 51′ 33,8″ N, 2° 23′ 37,2″ O – dieser Friedhof hat eine Website!!!!) aufsuchen und am Grab von Jim eine Flasche Vodka leeren. Haltet mich für verrückt – aber das würde ich auch gern einmal machen.

So und nun zum Abschluss noch etwas weniger morbides. Ich wiederhole mich zwar ungern, aber in Anbetracht dieses historischen Tages muss ich diesen Tipp ich noch einmal los werden:

Die offzielle Website der Doors ist immer ein Besuch wert.
Mein Favorit ist das Doors-Radio (Download für iTunes und dann 24h am Tag Doors hören…) und das Video Jim vs. Blondie. Ab geht´s. Anklicken, Lautsprecher auf volle Pulle und statt einer Schweigeminute für den Toten lieber eine Rockminute einlegen!