Geschäfte per Handschlag

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Ich gebe zu, als mir Trigami das Angebot für eine Rezension über „Gimahhot“ sendete, hatte ich noch nichts über das Hamburger Projekt gehört. Dabei beschäftige ich mich viel mit Start-Ups, Online-Marktplätzen und neuen Vertriebswegen im Internet.

Also werfen wir heute einmal einen genaueren Blick auf die im September vergangenen Jahres gestartete „Produktbörse für Markenartikel“. Hinter „Gimahhot – Sie bestimmen den Preis“ steckt ein junges Team, das sich das Prinzip des Geschäfts per Handschlag zu eigen gemacht hat. Denn genau das bedeutet das Wörtchen Gimahhot: Mit diesem Ausspruch wurde früher ein Geschäft nach der Verhandlung per Handschlag besiegelt.

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Der Handschlag symbolisiert Vertrauenswürdigkeit. Gimahhot setzt also auf Vertrauenswürdigkeit, auf ein faires Geschäft. Das spiegelt sich gleich auf den ersten Blick bei der Preisstruktur wieder: Verkäufer zahlen 3% Provision, für Käufer ist das Angebot kostenlos. Übrigens wurde die Provison für Verkäufer erst zum Anfang Juli 2007 eingeführt, als die Testphase für beendet erklärt wurde.

Bezahlung läuft laut Gimahhot über ein Treuhandkonto. Das Geld wird von Gimahhot angenommen und weitergeleitet – leider gibt es keinerlei andere Möglichkeit für die Bezahlung außer der Banküberweisung. Verständlich, wenn man nicht PayPal (ein ebay-Unternehmen, und amit ja von der Konkurrenz) nutzen möchte, aber warum dann nicht andere Bezahldienste wie moneybookers oder so?

Ein Treuhandservice mit klassischem Bankkonto als einizige Möglichkeit finde ich zumindest dürftig. Und jetzt kommt´s: Bei Anmeldung und generell auf der Webseite ist zum Thema Bezahlung viel zu wenig zu finden. Selbst nach dem Registrierungsprozess weiß man nicht wirklich mehr. Es wird lediglich von einem Treuhandkonto gesprochen, hier fehlt ganz klar die Transparenz!

Ansonsten scheint Gimahhot in Sachen Transparenz viel vorbildlicher. Ein eigenes Blog, dass regelmäßig aktualisiert wird, gehört z.B. dazu.

Aber einmal zurück zur Produktbörse. Die letzten Zahlen, die Gimahhot zur Produktvielfalt veröffentlicht hat, stammen aus dem März 2007. Damals waren es über 80.000 Produkte im Angebot, aufgeteilt in neun Hauptkategorien wie „Baby und Kind„, „Handy, Telefon und Fax“ oder „Computer und Software „. Angeboten werden nur Neuwaren. Für die heißt es dann Handeln, feilschen und um den besten Preis ringen. Verglichen wird das Prinzip mit der Börse, mit Aktienhandel.

Ich kürze mein Fazit einmal ab. Der Vorteil ist hier ganz klar der Festpreis, bei dem man zuschlägt, wenn er einem gefällt (Sofort-Kauf). Ansonsten kann man per Gebot nach Nachlass fragen. Damit lässt sich oft ein noch besserer Handel für den Käufer erzielen, so scheint es. Der Anbieter ist erst einmal im Hintergrund, die Vermittlung geschieht quasi ganz durch Gimahhot. Einfach für den Kunden.

Da ich diesem großen Auktionshaus mit der vielen Werbung den Rücken zugekehrt habe, ist Gimahhot einen Versuch wert. Reifen wollte ich demnächst kaufen, schauen wir mal, was ich aushandeln kann.

Mehr Infos gesucht? Die Hilfsseite von Gimahhot ist recht ausführlich und geht zumindest auf alle Fragen, die mir noch im Kopf herum schwirrten, ein.

Written by Nadine

2 comments
  1. Hi,
    ich hoffe, ich hab´s gut genug erläutert. Eure Seite gefällt mir gut, vor allem ist sie schön aufgeräumt und übersichtlich. Man bekommt genügend Infos, und die auch zur richtigen Zeit. Eigentlich nicht viel zu klagen – aber gut, dass ihr noch was an den Zahlungen ändert. Dann geht es wahrscheinlich auch alles rascher!

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