Schwarz, Rot, Gold.

Was soll Jemand (ICH) zur WM sagen, der keine Ahnung von Fußball hat? Genau, besser nichts. Oder viel, dann aber als Videocast.

Stattdessen verweise ich hiermit auf die Liebe zum Fußball diverser Politiker.

Die WM trägt komische Früchte. Da musste ich in der Zeitung davon lesen, wie sich ein netter junger Mann die Nationalfarben auf den Hinterkopf hat färben lassen. Dabei wollte ich mich nur über die jüngste Landtagssitzung informieren. Stattdessen belästigt mich Herr Michael Berger mit dem Nationalstolz der niedersächsischen Landtagsabgeordneten.

„…der ostfriesische Landtagsabgeordnete Wittich Schobert hat sich den Bundesbanner sogar hinten auf den kahl geschorenen Kopf pinseln lassen…“

Dazu auch noch mit falschen Informationen. Lieber Herr Berger, der Herr Schobert ist kein Ostfriese sondern ein West-Barmker. Auf ihren Fehler hätten Sie, lieber Herr Berger, ruhig hinweisen dürfen, als Sie am nächsten Tag eine meiner Ansicht nach verschleierte Richtigstellung nach gelegt haben.

Schwarz rot gold

Stattdessen kommt nur ein laues Zitat, der Herr Schobert aus Helmstedt würde darauf bestehen, keinen kahlgeschorenen Kopf zu haben, die Haare wären halt nur kurz. BLABLABLA.

Da war selbst die BILD kreativer.

Sowas will ich NIE WIEDER lesen, ist das klar?

Obwohl ich von diesem jungen Herren – dessen Hinterkopf ich zur Illustration noch ein wenig eingefärbt habe – besonders gern lese. Nur wäre es mir lieber, etwas über seine Arbeit & Ansicht zu lesen, und nicht über seine Frisur.

Der SCHWARZ-ROT-GOLDENE Kopf hat nämlich einiges zu bieten. Auch das alte VORPRODUKT hat sich schon einmal mit ihm beschäftigt, wenn auch nur kurz und ohne Namen zu nennen.

SCHWARZ ROT BLOND.
Gute Idee.

PS: Schön einmal etwas Positives von einem (Landtags-) Abgeordneten aus Helmstedt zu lesen. Die Anderen fallen anscheinend lieber negativ auf.

Written by Nadine

2 comments
  1. Hallo Wolfgang!

    Manch ein Politiker kann stolz darauf sein, was er erreicht hat. Ich habe mir sagen lassen, dass es tatsächlich Politiker gibt, die mit Herzblut dabei sind. Die sind vielleicht selten, dafür umso lobenswerter…

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